Grundüberzeugung

Meine politische Grundüberzeugung orientiert sich an zwei zentralen Prinzipien: Freiheit und Solidarität.

Unabhängig von Religion, Einstellung und Hautfarbe soll jeder Mensch die Möglichkeit haben, seine selbstgewählten Ziele zu verfolgen. Dazu gehört in einem ersten Schritt die Freiheit, unabhängig vom Status der Eltern, seinen individuellen Ausbildungsweg einschlagen zu können. Freiheit definiert sich auch im Umstand, dass der Erfolg im Beruf vom Können und der Wahl des Einsatzes und nicht von der Herkunft abhängt. Jede Person soll selber festlegen können, mit wem und wie er zusammenleben und ob er eine Familie gründen möchte. Wenn der Beruf die Vereinbarkeit von Familie und Karriere nicht zulässt, ist diese Freheit nicht mehr gegeben. Sie ist auch dann verletzt, wenn der Lohn einer 100%-Anstellung nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt ohne Unterstützungsbeiträge zu bestreiten. Das Recht auf freies Entscheiden hört immer dort auf, wo die Freiheit eines anderen negativ tangiert wird. 

Neben Freiheit braucht es aber auch Solidarität, damit eine Gesellschaft funktionieren kann. Langfristig ist ein Land nämlich nur erfolgreich, wenn jene, die etwas breitere Schultern haben, auch etwas mehr tragen. Dies ist leider in der Schweiz immer weniger der Fall. Heute besitzt 1 Prozent der Schweizer mehr Vermögen als die restlichen 99 Prozent. Eine Gesellschaft kann langfristig nicht prosperieren, wenn nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung vom Wachstum profitiert. Ich setzte mich dafür ein, dass Reiche nicht noch reicher und Arme durch steigende Krankenkassenkosten und Mietzinsen nicht noch ärmer werden.