Bildung

Als jemand, der selbst sowohl eine Berufslehre als auch ein Universitätsstudium abgeschlossen hat, liegt mir unser duales Bildungssystem besonders am Herzen. In Graubünden müssen sowohl Lehrlinge als auch Kantischüler/Studenten die bestmöglichsten Bedingungen erhalten. 

Neben dem Umstand, dass Lehrpersonen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen, um die Jugendlichen aller Altersklassen ideal zu fördern, ist zentral, dass die Durchlässigkeit zwischen den unterschiedlichen Bildungssystemen gegeben ist. Heute erlernt niemand mehr einen Beruf, den er später 40 Jahre ausüben wird. Es ist daher wichtig, dass ein ausgelernter Lehrling zu einem später Zeitpunkt z.B. mittels Passerelle auch den Sprung an eine Universität schaffen kann. Solche Entwicklungswege sind gezielt zu fördern.

In Graubünden müssen wir dafür sorgen, dass motivierte Jugendliche alle Möglichkeiten haben, vorwärts zu kommen. Nur mit einer hervorragend ausgebildeten nächsten Generation wird unser Kanton langfristig erfolgreich sein. Die HTW (inkl. eines Campus) spielt da auch eine wichtige Rolle und soll seitens der Politik aktiv gestärkt werden.