Baukartell in Graubünden

Der 26. April 2018 geht in die Bündner Politikgeschichte ein. Die WEKO deckt im Kanton das grösste Schweizer Baukartell der Geschichte auf.

Hunderte Bauaufträge wurden über Jahre abgesprochen, die Steuerzahlenden um Millionen betrogen, die Baufirmen müssen Millionen an Bussen bezahlen. Ein Skandal, der alles durchschüttelt, ein Filz in unserem Kanton, der Angst macht, ein Verhalten von Baumeistern, das jedem Mafiafilm als Grundlage dienen könnte.

Als Steuerzahler und Kantonspolitiker bin ich tief schockiert. Seit Monaten fordert die SP Antworten zum Thema und eine lückenlose Aufarbeitung. Diese ist nun dringender denn je notwendig. Die Bündner Regierung muss umgehend eine unabhängige Untersuchung der verwaltungsinternen Vorgänge einleiten und die Verstrickungen von Kartell, Verwaltung und Politik aufarbeiten und sanktionieren, falls Fehlverhalten vorliegt. Alle notwendigen rechtlichen Schritte müssen eingeleitet werden, um die verlorenen Steuergelder zurückzufordern.

Ich werde mich im Grossen Rat, bei einer allfälligen Wiederwahl am 10. Juni, für eine lückenlose Aufarbeitung einsetzen und alles in meiner Macht stehende tun, damit die Millionen an verlorenen Steuergeldern bei den betrügerischen Bauunternehmern zurückgefordert und vor allem zurückerkämpft werden.

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Kürzliche Posts

Wahlergebnis

11. Juni 2018 - 19:40

Vielen Dank für die deutliche Wiederwahl!

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Smartvote - mein Profil

4. Mai 2018 - 20:14

Für welche politischen Positionen ich einstehe:

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Baukartell in Graubünden

28. April 2018 - 17:56

Der 26. April 2018 geht in die Bündner Politikgeschichte ein. Die WEKO deckt im Kanton das grösste Schweizer Baukartell der Geschichte auf.

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