Faire Steuerpolitik

In den letzten Jahrzenten ist die Ungleichheit in der Schweiz und vielen europäischen Ländern gestiegen. Dies hat unter anderem auch mit der aktuellen Steuerpolitik zu tun. Superreiche und grosse Unternehmen wurden entlastet, während die Konsum- und Einkommenssteuern eine immer wichtigere Einnahmequelle für die Staaten sind.

Leider ist dieser Trend auch in Graubünden festzustellen. So wurden hier z.B. die Unternehmenssteuern massiv gesenkt. Während vor rund 10 Jahren die Unternehmen ca. 20% des gesamten Steueraufkommens beisteuerten, sind es nun nur noch gut 10%. Mit anderen Worten, der Mittelstand finanziert den Staatshaushalt zu einem immer grösseren Anteil. Dies empfinde ich nicht als richtig.

Deshalb wehre ich mich dagegen, dass z.B. die reichsten Personen bei der Erbschaftssteuer bevorteilt, oder die grössten Unternehmen weitere Steuergeschenke bekommen. Denn ich bin der Überzeugung, dass unser Staat massgeblich auch von jeden finanziert werden soll, die breite Schultern haben. Ich engagiere mich im Grossen Rat für eine ausgewogene Finanzpolitik, bei der nicht die Grössten und Stärksten auf Kosten der breiten Masse bevorteilt werden.

In diesem Sinne habe ich zum Beispiel auch die Unternehmenssteuerreform III vehemnt bekämpft. Erfreulicherweise wurde sie in Graubünden mit über 60% bachab geschickt. Steuervorhaben sollten Nutzen für die breite Masse bringen und nicht auf Sonderninteressen fokusieren.

Kürzliche Posts

Wahlergebnis

11. Juni 2018 - 19:40

Vielen Dank für die deutliche Wiederwahl!

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Smartvote - mein Profil

4. Mai 2018 - 20:14

Für welche politischen Positionen ich einstehe:

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Baukartell in Graubünden

28. April 2018 - 17:56

Der 26. April 2018 geht in die Bündner Politikgeschichte ein. Die WEKO deckt im Kanton das grösste Schweizer Baukartell der Geschichte auf.

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